Vom berüchtigten "Bermuda-Dreieck" zum Kurfürstendamm
Unsere Zeitreise beginnt im sogenannten "Bermuda-Dreieck", einem berühmt-berüchtigten Ausgeh-Viertel um den Nollendorfplatz.
Hier reihten sich einschlägige Lokale aneinander, einige nur für Männer, andere nur für Frauen. Aber auch europaweit bekannte Touristenmagnete wie das Eldorado befanden sich hier. Hier konnte man durchaus auch auf Marlene Dietrich, Claire Waldoff oder Erich Kästner treffen.
Ganz in der Nähe lag dann eine der berühmten Varieté-Bühnen Deutschlands oder das exklusivste Restaurant der Stadt.
Einen Steinwurf entfernt gelangen wir dann zum Tauentzien, über den ein russischer Dichter in den 20ern schrieb: "Nachts! Tauentzien! Kokain! Das ist Berlin!“. Hier trafen sich die Tauentzien-Girls mit ihren Verehrern, um den Abend und die Nacht mit dem 5-Uhr-Tee zu beginnen.
Weiter geht es dann zum Kurfürstendamm, der als "jugendlichste Staße Berlins" beschrieben wurde, mit seinen Caféhäusern, Kinos, Kneipen und Bühnen.
Und schon damals gab es Beschwerden über zu laute Nachtschwärmer. Auswahl zum Amüsemang gab es ja mehr als genug...